Leben in der VG Freinsheim - Zugang zum Internet - Breitband-Ausbau NGA-Projekt

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Breitband-Ausbau NGA-Projekt

 

Die nächste Generation von Internet-Zugängen

Mitte 2015 wurde von der Bundesregierung ein Projekt zum flächendeckenden Ausbau aller Kommunen in Deutschland mit modernen Zugängen zum Internet beschlossen.

Ziel ist eine Breitband-Infrastruktur aufzubauen, die für alle Haushalte und Unternehmen sowie öffentliche Gebäude in Deutschland Übertragungsleistungen von mindestens 50 Mbit/s bereitstellt. Wo heute weniger als 30 Mbit/s zur Verfügung stehen und ein solcher Ausbau besonders in den ländlichen Regionen der Telekommunikationsindustrie zu teuer. Hier wird mit Subventionen von Bund und Land nachgeholfen. Die Netzbetreiber sind verpflichtet worden, die Anschlüsse mit bereits mehr als 30 Mbit/s auf mindestens 50 Mbit/s auf eigene Rechnung zu ertüchtigen.

Anfang 2017 wurde der Landkreis Bad Dürkheim von allen Verbands- und Ortsgemeinden mit der Durchführung eines entsprechenden Projektes beauftragt. Nach umfangreichen Vorbereitungen durch den Landkreis können wir Sie nun informieren, was das für uns bedeutet.

Wir nennen das Projekt "NGA-Ausbau". NGA ist eine Abkürzung für "Next Generation Access-Net" (Zugangsnetz der nächsten Generation).

Der NGA-Ausbau erfolgt in 3 Teilprojekten:

  1. Zuerst werden bis voraussichtlich Ende 2018 nur in der Stadt Freinsheim durch die Telekom Deutschland auf eigene Rechnung etwa 960 (50%) Anschlüsse ausgebaut. Das Ausbauziel für diese Anschlüsse sind Übertragungsleistungen für 25% der Internetzugänge von  50 Mbit/s und für 75% mit 100 Mbit/s. Wahrscheinlich werden ungefähr 25% der Internetzugänge sogar bis zu 200 Mbit/s bekommen können. Die Telekom hat bereits mit den Baumaßnahmen begonnen. Dieses Teilprojekt heißt "Ausbau Nahbereich".
  2. Als nächstes werden in allen Ortgemeinden ab voraussichtlich 4. Quartal 2018 bis etwa Mitte 2019 die bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgten Anschlüsse ausgebaut. Das sind in der VG etwas mehr als 1.600 Anschlüsse. Das Ausbauziel ist ebenfalls Übertragungsleistungen von 25% der Internetzugänge mit  50 Mbit/s und 75% mit  100 Mbit/s. (VG-weiter Durchschnitt). Welcher Netzbetreiber den Ausbau macht, wird derzeit über eine Ausschreibung ermittelt. Ein beträchtlicher Teil der Ausbaukosten wird aus Steuern finanziert. Die Ortsgemeinden tragen 10% der Subventionen, 40% das Land und 50% der Bund. Das Teilprojekt heißt "Geförderter Ausbau".
  3. Den "Rest" von knapp 3.600 Anschlüssen in der Verbandsgemeinde baut die Telekom Deutschland auf eigene Rechnung aus. Die Termine stehen noch nicht fest. Der Ausbau wird sicher nicht vor Anfang 2019 beginnen und dürfte sich bis Anfang 2020 hinziehen. Das Teilprojekt heißt "Ertüchtigung des Telekom-Netzes".

Der "Ausbau Nahbereich" und der "Geförderte Ausbau" werden über Glasfaserkabel versorgte "Glasfaserumsetzer" realisiert (Fachausdruck: FTTC-Ausbau). Dafür sind umfangreiche Tiefbau-Arbeiten in den Ortsgemeinden notwendig. Dadurch werden auch wesentliche Voraussetzungen für Glasfaser-Anschlüsse der Gebäude geschaffen (Fachausdruck: FTTH-Ausbau).

Sie möchten wissen, welche Ausbaugebiete in Ihrer Ortsgemeinde geplant sind? Wir zeigen über den Menüpunkt »Neuigkeiten Straßenkarten unserer Ortsgemeinden, in denen die Ausbaugebiete der 3 Teilprojekte dargestellt sind.

Stand: April 2018

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